Nachrichten der Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e. V. zum Kirchentag.

Kirchenmeile bis Marienkapelle: Die Nagelkreuzgemeinschaft beim Katholikentag in Würzburg

„Hab Mut, steh auf!“ – Unter diesem einladenden ökumenischen Motto stand der 104. Deutsche Katholikentag, der vom 13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg stattfand. Mittendrin gestaltete ein fantastisches, engagiertes Team von rund 20 Mitgliedern und Freunden der Nagelkreuzgemeinschaft aus ganz Deutschland unvergessliche Tage der Begegnung. Wie intensiv, bereichernd und bewegend diese Zeit war, schildern Sigrid Mathes und Peter Boenisch in ihrem persönlichen Erfahrungsbericht vom Infostand.

Mittendrin statt nur dabei: Eindrücke von der Kirchenmeile

Anfang März erreichte uns ein Schreiben der Deutschen Nagelkreuzgemeinschaft: Für den Infostand auf der „Kirchenmeile“ beim Katholikentag in Würzburg wurden noch helfende Hände gesucht. Als „Belohnung“ winkten eine Dauerkarte inklusive Nahverkehr, ein T-Shirt mit dem Logo der Gemeinschaft und natürlich die besondere Atmosphäre, einen Katholikentag „von innen“ als Teil eines engagierten Teams zu erleben. Ich war spontan bereit, und nach kurzer Überlegung ließ sich auch Peter gewinnen – der Katholik in unserem ökumenischen Zweierteam.

Katholikentagstreiben in Würzburg. Foto: Peter Boenisch/Sigrid Mathes

Nachdem wir etwas außerhalb ein wunderbares Privatquartier gefunden hatten, bezogen wir am Mittwoch, dem 13. Mai, unser Quartier. Während rund 9.000 Menschen die Eröffnung feierten, erkundeten wir die noch ruhige Innenstadt. Eine gute Entscheidung, denn so wurden wir nicht ganz so pudelnass, als Petrus die Schleusen öffnete. Leider blieben die Eisheiligen an allen Tagen im Dienst; es war durchgehend kalt und wechselhaft.

An Christi Himmelfahrt startete unser Dienst auf der Kirchenmeile direkt am Mainufer. Das Orga-Team hatte unseren Pavillon hervorragend gestaltet: Eine Seite informierte über die Geschichte des Nagelkreuzes und Coventry, die andere über die weltweite Arbeit der Gemeinschaft. Vorne lud ein großer Stehtisch mit Infomaterial zum Verweilen ein, dahinter standen Tische und Stühle bereit.

Jeweils fünf Teamerinnen und Teamer waren in zwei Schichten pro Tag im Einsatz. Die anfängliche Sorge, wir könnten uns auf den Füßen stehen, war völlig unbegründet. Vor dem Stand war reichlich Platz, um die vorbeiziehenden Scharen anzusprechen. Das Interesse war riesig und sehr vielseitig: Viele hörten zum ersten Mal vom Nagelkreuz und staunten, wenn wir ihnen von einem Zentrum ganz in ihrer Nähe berichten konnten. Selbst wir lernten Neues: Der lokale Flyer verriet uns, dass seit 2003 alle weltweit verliehenen Nagelkreuze in der Schmiede der JVA Würzburg hergestellt werden!

Jeder von uns fand seinen eigenen Weg, die Menschen zu begeistern. Peter lud die Vorbeiziehenden ein, selbst ein Nagelkreuz aus Hufnägeln zu basteln. Das erwies sich als absoluter Hit für Jung und Alt, führte zeitweise zu echten Warteschlangen und füllte ganz nebenbei die Spendenbox. Andere Teammitglieder gewannen neue Einzelmitglieder oder fingen mit Videostatements junger Menschen für Instagram ein, was „Versöhnung“ heute bedeutet.

Es war eine beglückende Erfahrung, mit so vielen Menschen über „Gott und die Welt“ ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig zu erleben, wie die Freundschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl in unserem eigenen Team von Stunde zu Stunde wuchsen. Für uns war die Teilnahme ein rundum gelungenes, inspirierendes Erlebnis. Vielleicht wiederholen wir es beim nächsten Kirchentag in Düsseldorf!

Innehalten im Trubel: Die geistlichen Akzente

Immer ein Publikumsmagnet: Nagelkreuze basteln. Foto: Peter Boenisch/Sigrid Mathes

Neben den unzähligen Begegnungen am Messestand schlug das Herz unserer Gemeinschaft in Würzburg an den geistlichen Orten, die den Katholikentag mit Momenten des Innehaltens bereicherten.

Ein ganz besonderer, tiefgehender Höhepunkt war das Friedens- und Versöhnungsgebet am Freitagmittag um 13:00 Uhr. In Würzburg wird traditionell an jedem Freitagmittag für den Frieden gebetet – zeitgleich mit dem Gebet in der Ruine der Kathedrale von Coventry. Auch während des Katholikentags durften wir dieses Gebet in einer bis auf den letzten Platz gefüllten Marienkapelle feiern.

In seiner bewegenden Ansprache zur Bergpredigt (Mt 5, 1-12) lenkte Superintendent a. D. Klaus Majoress den Blick auf den Kern der christlichen Friedensbotschaft: Versöhnung beginnt mit einem radikalen Perspektivwechsel – sich zuerst in den Bruder oder die Schwester hineinzudenken und den Mut aufzubringen, den ersten Schritt zu tun. Getragen von stimmungsvoller Musik, dem gemeinsamen Sprechen des Versöhnungsgebets und nachdenklichen Wortbeiträgen entstand in der voll besetzten Bürgerkirche ein Moment spürbarer, tiefer Verbundenheit unter den Gläubigen.

An drei Abenden luden wir jeweils um 20:45 Uhr zu den „Gedanken zur Nacht“ auf den Wilhelm-Schwinn-Platz (Platz der Versöhnung) vor der Kirche St. Stephan ein. Auch wenn sich hier – im Vergleich zum lebhaften Standbetrieb tagsüber – eher kleinere, leisere Runden zusammenfanden, tat dies der Intensität keinen Abbruch. Im Gegenteil: Im bewussten Kontrast zum trubelig-belebten Katholikentags-Geschehen tat die gemeinsame Stille unendlich gut. Die kurzen Impulse zur Hoffnung und das anschließende Glockengeläut boten den Anwesenden einen behüteten, friedlichen Ausklang der ereignisreichen Tage. Am Samstagabend gedachten wir in diesem Rahmen zudem dankbar dem 100. Geburtstag des bedeutenden Theologen Jürgen Moltmann.

Versöhnungsgebet in der Marienkapelle. Foto: Nagelkreuzgemeinschaft

Ein herzliches Dankeschön!

Der Katholikentag 2026 hat uns reich beschenkt. Wir haben uns selbst vom wechselhaften Wetter die Laune nicht verderben lassen und durften die Kraft unserer Gemeinschaft ganz real spüren. Ein unendlich großes Danke gilt allen Teamerinnen und Teamern für ihren flexiblen, unermüdlichen Einsatz am Stand und bei den Veranstaltungen – ihr wart großartig!

Wir verlassen Würzburg mit tiefen Erfahrungen, neuer Ermutigung und viel Hoffnung im Gepäck. Bis zum nächsten Wiedersehen – spätestens bei der Mitgliederversammlung oder auf dem kommenden Kirchentag in Düsseldorf 2027!

Autor:innen: Sigrid Mathes und Peter Boenisch, Berlin-Mariendorf

Eine vertraute Stimme aus Würzburg: Johanna Falks lyrischer Impuls zum Katholikentag

Vom 13. bis 17. Mai 2026 fand in Würzburg der 104. Deutsche Katholikentag unter dem Leitwort „Hab Mut, steht auf!” statt. Die Würzburger Nagelkreuzinitiative war vor Ort aktiv und hat bleibende Eindrücke hinterlassen – auch in literarischer Form. Johanna Falk, die der Würzburger Nagelkreuzinitiative über viele Jahre hinweg als engagierte Sprecherin des Leitungskreises ein vertrautes Gesicht gegeben hat, hat ihre ganz persönlichen und tiefgründigen Gedanken zum biblischen Motto des Katholikentags (Mk 10,49) in eindringliche Verse gefasst. Angesichts der aktuellen Krisen und Konflikte unserer Zeit stellt ihr Gedicht schmerzhafte, aber notwendige Fragen – und mündet in einem leidenschaftlichen Appell, das Herz aufzurüsten, statt Waffen zu bauen. Wir freuen uns sehr, diese Zeilen hier teilen zu dürfen.

Kampfdrohnen sind die neuen Kanonen.
Sie zerstören alles ohne Personen.
Sie verbreiten den schönen Schein:
Niemand trägt Schuld, die Drohnen allein.
Und wo bleibt der Mensch, der dahinter steht?
Ist nicht er es, der das Unglück sät?
(Drohnen sind keine anonymen Kanonen.)
Was ist aus dem „NIE WIEDER!“ geworden?
Hat es eine neue Maske, das Morden?
Millionen Euro werden ganz ungeniert
in den Bau von Waffen investiert.
Die Investitionen hab ich mir anders vorgestellt:
In die Zukunft einer verbundenen Welt.
Nach allem Leid, das die Menschheit gesehn,
müssten wir nicht neue Wege gehn?
Wo ist die Macht? – Bei den Despoten auf Erden?
Was soll aus den Kindern von heute werden,
aus Bildung, aus Frieden, den alle ersehnen?
Dürfen wir uns an Menschenverachtung gewöhnen?
Da kommt das Motto zur rechten Zeit:
„HAB MUT, STEH AUF“ und sei bereit,
das Herz aufzurüsten, den Verstand nicht zu schonen
für die, die unsere Erde bewohnen.
Ohne Krieg, ohne Hass und ohne Leid (Drohnen).

Leitungskreis Nagelkreuzgemeinschaft

Johanna Falk. Foto: privat

Autorin: Johanna Falk, Würzburg

Zukunft hat der Mensch des Friedens – Versöhnung erleben mit dem Nagelkreuz in Würzburg!

Vom 13. bis 17. Mai 2026 wird Würzburg beim 104. Katholikentag in Deutschland zum Zentrum der Begegnung, und die Nagelkreuzgemeinschaft ist mittendrin. Unter dem Leitgedanken der Versöhnung laden wir alle ein, unsere Gemeinschaft an drei ganz unterschiedlichen Orten zu erleben. Hier findet man uns:

Informationsstand auf der Kirchenmeile

Unser zentraler Anlaufpunkt befindet sich auf der Kirchenmeile im Themenbereich „Ökumene“.

  • Ort: Stand LF-B-34, Dreikronenstraße (zwischen Elstergasse und „Am Dicken Turm“), direkt am Mainufer
  • Öffnungszeiten: Donnerstag 11:30–19:00 Uhr, Freitag 10:30–19:00 Uhr, Samstag 10:30–18:00 Uhr
  • Programm: Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Coventry, basteln Sie eigene Nagelkreuze aus Draht oder nehmen Sie an unserem interaktiven Sprachen-Quiz zum Versöhnungsgebet teil.
  • Erreichbarkeit (ÖPNV): Haltestelle „Rathaus“ (Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 5), von dort ein kurzer Fußweg über die Alte Mainbrücke zur Dreikronenstraße. Alternativ Haltestelle „Zeller Tor“ (Buslinien 7, 10).

Ökumenisches Friedensgebet

Jeden Freitagmittag wird in Würzburg für Frieden und Versöhnung gebetet – zeitgleich mit dem Gebet in der Ruine der Kathedrale von Coventry und natürlich auch während des Katholikentags – jede:r ist willkommen!

  • Versöhnungsgebet von Coventry, Musik, Wortbeiträge
  • Termin: Freitag, 15. Mai, 13:00–13:30 Uhr
  • Ort: Marienkapelle am Marktplatz (Bürgerkirche)
  • Mitwirkende: Pfr.in Antje Biller, Superintendet a. D. Klaus Majoress und Elisabeth Nikolai
  • Erreichbarkeit (ÖPNV): Haltestelle „Rathaus“ oder „Dom“ (Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 5), unmittelbar am Marktplatz gelegen.

„Versöhnliches zur Nacht“

An drei Abenden laden wir zu einem besinnlichen Tagesabschluss ein. Im Mittelpunkt stehen Gedanken zur Hoffnung, Stille und das gemeinsame Glockengeläut.

  • Termine: Donnerstag, Freitag und Samstag (14.–16. Mai), jeweils 20:45–21:00 Uhr
  • Ort: Wilhelm-Schwinn-Platz (Platz der Versöhnung) vor der Kirche St. Stephan
  • Besonderheit am Samstag: Gedenken zum 100. Geburtstag des Theologen Jürgen Moltmann.
  • Erreichbarkeit (ÖPNV): Haltestelle „Sanderring“ (Straßenbahnlinien 1, 3, 4, 5), von dort ca. 3 Minuten Fußweg zum Wilhelm-Schwinn-Platz.

Wir freuen uns aufs Kennenlernen und Wiedersehen in Würzburg!

Zwischenbericht vom Kirchentag 2017

Feierabendmahl – Foto: Steinke

Dankbar und bewegt schaut die Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland zurück auf den 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag. Nach innen ist die Gemeinschaft besonders gestärkt durch das Feierabendmahl in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, bei dem 820 Menschen gefeirt haben.

Markt der Möglichkeiten Foto: Däumer

Unsere Wunsch nach Feindesliebe konnte besonders auf dem Markt der Möglichkeiten an Interessierte vermittelt werden – tausende haben auf unseren Stand dort geschaut, hunderte guter Gespräche konnten geführt werden. Unter anderem war auch der Präses der Synode der Nordkirche, Dr. Andreas Tietze, am Stand im Gespräch mit Britta Däumer und Felicitas Weileder.

Stunde der Versöhnungssuchenden – Foto: Steinke

Und an mehreren Orten in Berlin, in Potsdam, Magdeburg und Erurt wurde die Coventry-Litanei der Versöhnung gebetet – hier in der ‘Stunde der Versöhnungssuchenden’.
Nach fünf vollen, erlebnisreichen Tagen freut sich die deutsche Nagelkreuzgemeinschaft auf ihre Mitgliederversammlung Ende September in Wuppertal.

Kirchentag – Informationen zur Vernetzung

Der Kirchentag in Stuttgart (3. bis 7. Juni 2015!) wird in knapp drei Wochen schon wieder vorbei sein!
Für alle, die in den Tagen in Stuttgart sein werden, haben wir mal zusammengestellt, wie einzelne Zentren unserer Gemeinschaft und die Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e.V. auf dem Kirchentag engagiert sind. Wir freuen uns auf zahlreiche Begegnungen! Und gerne lesenwir auch schon vorher, wer von Ihnen zum Kirchentag kommt, den wir bisher noch nicht explizit im Blick hatten!
Besonders das Feierabendmahl am Freitag Abend in der Martinskirche sollte für viele, die unserer Gemeinschaft verbunden sind, ein Treffpunkt werden!

35. Deutscher Evangelischer Kirchentag

der Kirchentag in Stuttgart (3. bis 7. Juni 2015!) rückt näher, und wir haben als Nagelkreuzgemeinschaft in Deutschland e.V. Aufgaben übernommen, für die wir Ihre handfeste Unterstützung erbitten.

Wir werden

  • drei Tage lang auf dem Schlossplatz – also unter freiem Himmel! – dafür Sorge tragen, dass der Platz vom Kirchentag belebt und ‚vernetzt’ wird (Informationsstand und Aktionen)
  • drei Tage lang in einem Zelt auf dem Markt der Möglichkeiten dafür sorgen, dass der Informationsstand unserer Gemeinschaft besetzt ist.
  • am Freitagabend in einer Stuttgarter Kirchengemeinde ein bewegendes Feierabendmahl unter Leitung von OKR Dr. Oliver Schuegraf feiern.

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99. Katholikentag in Regensburg

Auf dem 99. Deutschen Katholikentag in Regensburg gestaltet unsere Gemeinschaft

  • am Freitag, 30. Mai, 22.00 Uhr eine Meditationsfeier in der Dompfarrkirche Niedermünster
  • am Samstag, 31. Mai, 12.30 Uhr einen Ökumenischen Tauferinnerungsgottesdienst in der ev. Dreieinigkeitskirche, Am Ölberg
  • am Samstag, 31. Mai, 14.00 Uhr einen Workshop „Kein Himmelsgesäusel – Versöhnung konkret“ im Zentrum Ökumene, Mädchenrealschule Niedermünster, Alter Kornmarkt 5.

Außerdem wird am Freitag, 30. Mai um 12.30 Uhr ein Ökumenisches Stundengebet in der Dompfarrkirche Niedermünster gefeiert, bei dem unsere Gemeinschaft mit der Trägergruppe kooperiert und unser Versöhnungsgebet im Zentrum steht. Zu allen Veranstaltungen herzliche Einladung – wer weiß, dass er zum Katholikentag fahren wird, ist herzlich gebeten, sich bei uns zu melden.

34. Deutscher Evangelischer Kirchentag in Hamburg

01.-05.05.2013

“Die Nagelkreuzgemeinschaft war wohl noch nie so deutlich auf einem Kirchentag vertreten wie dieses Mal in Hamburg”, stellt Vorsitzender Oliver Schuegraf fest:

Britta Däumer hat mit ihrem Team auf dem Markt der Möglichkeiten viele gute Gespräche geführt und 800 Nagelkreuze gebastelt. Auch Pastor Frank Engelbrecht ist glücklich mit dem Kirchentagsbeginn in St. Katharinen mit einer Versöhnungsstunde mit Blues, Jazz und Gebet, bei der auch die Band aus der Kaliningrader Nagelkreuzarbeit mitwirkte. Roland Ganninger aus Pforzheim ist mit der Präsentation des Riesenpuzzle auf der Bühne am Fischmarkt sehr zufrieden, die Löwensteiner und Sachsenheimer haben sich sehr beim Feierabendmahl mit 110 Gottesdienstbesuchern eingebracht, und in fünf Tageszeitgebeten an verschiedenen Orten wurde die Versöhnungslitanei von Coventry mit insgesamt rund 500 Menschen gebetet.

Noch nie so deutlich auf einem Kirchentag vertreten.

Der Gottesdienst mit Abendmahl nach der Meissen-Liturgie in der St.-Thomas-Beckett-Kirche wurde von der Nagelkreuzgemeinschaft mit verantwortet. Dieser Gottesdienst mit Bischof Dr. Friedrich Weber und Bischof Nick Baines (der Prediger im Schlussgottesdienst) war sehr gut besucht, das Erleben der ökumenischen Gemeinschaft mit dem Gebet der Versöhnungslitanei von Coventry war sehr bewegend.

Kerry Beaumont, der Musikdirektor der Kathedrale von Coventry, wirkte mit den Boys Choristers auch an zwei Aufführungen des War Requiem von Benjamin Britten unter Leitung von Thomas Dahl (St. Petri) und Andreas Fischer (St. Katharinen) mit.